Im Mittelpunkt steht Ihr Kind

Wir von St. Barbara begreifen die Kinder in ihrer Lebenssituation und ihren sozialen Bezügen und richten unsere pädagogische Arbeit danach aus. Von zentraler Bedeutung sind für uns dabei die Unterstützung und Förderung der Persönlichkeitsbildung, der Selbstständigkeit und der Kreativität des Kindes. Auch die Vermittlung sozialer Kompetenzen und das Verständnis für die Verschiedenartigkeit der Menschen spielt bei unserer Arbeit eine große Rolle. Darüber hinaus unterstützen wir Sie als Eltern bei der Erziehungsarbeit.

 

Unser Motto: Gemeinsam mit Ihnen machen wir Ihr Kind stark!

 

 

 

Wir arbeiten in unserer Kita nach Marte -Meo!

 Das bedeutet , dass wir das Positive erkennen, benennen und hervorheben...

 

Wir möchten:

 

NICHT: defizitorientiert auf die Kinder schauen und an "Schwächen" arbeiten .......sondern":

"Die Stärken stärken!"

 

Wichtig sind uns ausßerdem:

 

Arbeiten nach der Reggio-Pädagogik mit Lernwerkstattcharakter!

Sie möchten mehr dazu erfahren?

 

Machen Sie gerne mit mir telefonisch einen Besuchstermin aus, schauen Sie sich selbst um und im gemeinsamen Gespräch erläuetere ich Ihnen gerne  nähere Hintergründe.

 

 

 

WIR SIND 2020 DABEI!

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Wir sind eine von 20 ausgewählten Kitas, die teilnehmen am bundesweiten bewegungspädagogischen Präventionsprojekt

 

„Wir bewegen Kitas“ 2019   

 

der Hengstenberg –Pikler Gesellschaft in Zusammenarbeit mit  der DAK - Gesundheit

 

 

Ab Januar 2020 beginnen wir Schritt für Schritt in unserem Bewegungsraum                   Hengstenberg- und Pikler Bewegungsgeräte und - Materialien einzuführen!

 

Dazu haben 3 unserer Erziehrinnen eine Fortbildung besucht.

Wir werden ein Jahr lang durch Fachleute der Hengstenberg -Pikler Gesellschaft  begleitet.

 

Anschließend stehen diese Materialien (angeschafft über Träger und Förderverein) den Kindern unserer Einrichtung stetig  zur Nutzung zu Verfügung.

 

Die pädagogischen Erkenntnisse von Emmi Pikler (1902 – 1984) und Elfriede Hengstenberg (1892 – 1992) bilden das Fundament unserer Arbeit in diesem Projekt. Hengstenberg und Pikler teilten die Grundannahme, dass „das Bedürfnis nach Selbständigkeit ein wesentliches Merkmal kindlicher Entwicklung“ ist .(Strub in Hengstenberg: Entfaltungen 2005)

 

Unser gesamtes pädagogisches Verhalten orientiert sich an dieser Erkenntnis.

 

Emmi Pikler sagte, dass sich die Persönlichkeit des Kindes am besten entfalten kann, wenn es sich möglichst selbständig entwickeln darf. Hierzu braucht es die stabile persönliche Beziehung zu seinen Bezugspersonen, die ihm Geborgenheit vermitteln.

Es braucht Erwachsene die für seine Gesundheit und das körperliche Wohlbefinden Sorge tragen,  die dafür sorgen, dass es sich angenommen fühlt und die ihm Orientierung bieten.

Für Emmi Pikler haben sich in ihrem forschenden und pädagogischen Leben als Kinderärztin und als Leiterin eines Kinderheims in Budapest drei Aspekte herauskristallisiert, der sie große Bedeutung schenkte:

  • die freie Bewegungsentwicklung als Grundlage für eine gesunde Persönlichkeitsentwicklung      
  • die achtsame Pflege die das Kind beteiligt und wertschätzt, als Beitrag zu einer tragfähigen Beziehung zwischen Kind und Erwachsenem. Dazu gehören das Wickeln und Anziehen genauso, wie das Essen, das Händewaschsen, das Mundabwischen und vieles mehr
  • und das freie Spiel als Folge des Wissens darum, dass Kinder Forscher sind und sich die Welt spielend zu eigen machen.     

Allen drei Aspekten liegt die Achtung vor der Eigeninitiative des Kindes zugrunde, der auch Elfriede Hengstenberg größten Respekt zollte:

 

„Wir alle kennen diese ursprünglichen Regungen der Kinder, die immer wieder darauf hinauslaufen, alleine probieren zu wollen. Wir sollten nur noch mehr darum wissen, dass diese unermüdliche Überwindung von Widerständen aus eigener Initiative dem Kind jene Spannkraft verleiht, die wir ihm zu erhalten wünschen, und dass die Freude an der Auseinandersetzung mit Schwierigkeiten darauf beruht, dass es selbständig beobachten, forschen und überwinden durfte.“                                                                                                                                                 Elfriede Hengstenberg

 

Alle Hengstenberg-Pikler Geräte laden zur kreativen Nutzung ein, sie fördern das Vertrauen in die eigene Geschicklichkeit, die Kinder sind ernsthaft und konzentriert bei der Arbeit an den Geräten, da diese ein ruhiges und gelassenes Vorgehen herausfordern. 

Sie sind mit Freude und Ausdauer bei der selbstgewählten Aufgabe und finden eigene Lösungswege.

Dies zuzulassen und den eigenen Weg anzuerkennen ist die Aufgabe des Erwachsenen.

 

„Ich habe den Kindern möglichst wenig geholfen. Wenn Erwachsene direkt eingreifen, geschieht es leicht, dass die Kinder sich zu wenig auf sich selbst verlassen.“                                               Elfriede Hengstenberg

 

Die späteren Ungeschicklichkeiten oder sogenannten Haltungsschäden der Kinder lassen sich oft daher erklären, dass sie als Säuglinge und Kleinkinder bestimmte Entwicklungsphasen nicht zur Genüge auskosten konnten.

 

Gefahr: Babywippe und Maxi-Cosi!

 

Das Kind, das viel Zeit auf dem Schoß und in der Babywippe verbringt oder herumgetragen wird, kann diese Vielfalt an Übergangspositionen nicht ausprobieren, durch die es sich selbst zum Sitzen und Stehen aufrichtet.

Ebenso wenig wie es die verschiedenen Fortbewegungsarten (Rollen, Robben, Kriechen, Krabbeln, Bären- und Kniegang) ausreichend nutzt, bevor es zum freien Gehen kommt.

 

Der Mangel an aktiver Bewegung im Säuglings- und Kleinkindalter, den man später häufig versucht mit Krankengymnastik und Schulsonderturnen auszugleichen, muss unsere Aufmerksamkeit darauf lenken, dass vor allem im Kindergarten Zeit und Möglichkeit zum selbständigen Nachholen und Nachentfalten gegeben ist.

Das heißt, dass wir dem Spielen der Kinder am Boden: dem Robben, Kriechen und Krabbeln Beachtung schenken und Gelegenheit dafür anbieten

 

Ein Kind, dem genügend Zeit gelassen wird, alle Übergangsstufen selbst zu erkunden, entwickelt keine Höhenangst. Es geht darum, eine Atmosphäre zu vermitteln, in der die Kinder nicht vorzeitig, d.h. von innen oder außen gedrängt, “hoch hinaus wollen”, sondern in der sie unser Vertrauen in ihre Selbsteinschätzung spüren.

Dadurch können sie die hohe Leiter angstlos und im freien Spiel übersteigen, wenn sie sich dafür vorbereitet haben und es sich zutrauen.

 

Wer sich mit Pädagogik und frühkindlicher Entwicklung auseinandersetzt, kennt die Bedeutung, die dem freien Spiel des Kindes zukommt.

 

Er bemerkt mit Erschrecken, wie Kinder heutzutage immer weniger Zeit für diese - ihre wichtigste - Tätigkeit haben.

 

Viele Eltern und Erzieherinnen glauben noch immer, ohne Programm oder geplantes Projekt würden Kinder nichts lernen und nicht genügend auf die Schule vorbereitet werden.

 

„Der Wert des kindlichen Spiels liegt in der Entdeckung der eigenen Möglichkeiten und der Erforschung der Welt und deren Gesetzmäßigkeiten. Dabei wird die Bedeutung der eigenen Initiative und Aktivität, die von inneren Bedürfnissen für die Selbstfindung und Selbstverwirklichung ausgelöst werden, noch viel zu wenig beachtet. Den Erwachsenen kommt hierbei eine wichtige Aufgabe zu, denn sie schaffen das Erfahrungsfeld, bereiten den Raum.“                                                                                                                                      Ute Strub - Schülerin von Elfriede Hengstenberg

 

(Auszüge aus:                                                                                                                              Die Pädagogik nach Emmi Pikler und Elfriede Hengstenberg / Stiftung Zeit und Raum  Unfallkasse Sachsen-Anhalt ,                                                                                          Hengstenberg-Pikler Gesellschaft)                                                                                


 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bei Interesse laden sie sich bitte unserer ausführliche Konzeption runter

Jahresplanung Kita 20 21.pdf
PDF-Dokument [925.9 KB]

 

 

 

Die Außenanlage wurde bewußt in Zusammenarbeit mit den Eltern unserer Kita so konzipiert, das unsere Kinder zu kreativem Tun,

experimentieren und zu Bewegung und Abenteuer angeregt werden.

 

 

 

Deshalb ist unser Außengelände 

ein Abenteuer- und Erlebnis-Spielplatz.

 

 

 

Ausgestattet mit beweglichen Baustellenteilen wie Reifen, Baumstämmen, Baumstümpfen, Brettern und Bohlen, Getränkekästen und vielfältigen Arbeitsgeräten wie: Rohre, Kessel, Pfannen, Töpfe u. s.w.

Außerdem stehen den Kindern ein Kletterhügel, ein Matschloch und ein Kletterbusch zur Verfügung.

Auch in Zukunft werden wir mit Hilfe vieler fleißiger Eltern, unser Außengelände  mit neuen Projekten noch weiter naturnah ausgestalten...

 

 

 

Ein kleiner Gedankenanstoß -
                                  Berufsbild Erzieherin heute


Ein qualitatives Verständnis zum Berufsbild von ErzieherInnnen zeigt sich in den Ausführungen des „Bundesverband Evangelischer ErzieherInnnen und SozialpädagogInnnen“.

 

Dort heißt es:
„Das pädagogische Handeln der ErzieherInnen geschieht im Spannungsfeld vielfältiger oft widersprüchlicher Erwartungen, die von Kindern, Eltern, Trägern und der Allgemeinheit an ErzieherInnnen herangetragen werden.
Die ErzieherInnen verstehen sich in erster Linie als PartnerInnnen des Kindes und Jugendlichen und AnwältInnnen derer Interessen.
Sie treten insbesondere für die Erhaltung und Verbesserung der Lebensbedingungen von Kindern aller Schichten, Nationen und Religionen ein.
Von diesem Standpunkt aus müssen sie ständig neu Berechtigungen der Ansprüche prüfen, die an sie gestellt werden.
ErzieherInnen treffen die Entscheidungen für ihr pädagogisches Handeln auf der Grundlage einer kritischen Auseinandersetzung sowohl mit den pädagogischen Traditionen als auch mit neuen wissenschaftlichen und bildungspolitischen Strömungen.
Das pädagogische Handeln der ErzieherInnen hat die Förderung der Gesamtpersönlichkeit des Kindes zum Ziel und geht damit weit über eine bloße Bewahrung oder die Schulung einzelner Fähigkeiten und Fertigkeiten hinaus.
Es berücksichtigt die Bedürfnisse der Kinder, ihre Lebenssituation und die Entwicklung der jeweiligen Altersstufe….“ (Faltblatt Berufsbild ErzieherIn, Lübeck 1985)

 

( aus: "Qualitätssicherung für Kindergaärten" von Armin Krenz)

"Es geht um die Entwicklung von Kindern und Entwicklungsbedingungen, um förderliche Merkmale, die Kindern helfen, seelische Grundbedürfnisse befriedigt zu bekommen und ihre Persönlichkeit zu entwickeln.
Weder Eltern noch Träger sollten ausschlaggebend für die Qualität in Kindertagesstätten sein. Vielmehr hat die Elementarpädagogik die Aufgabe, Fürsprecher für Kinder zu sein und dafür Sorge zu tragen, dass Kinder zu ihren Entwicklungsrechten kommen.
In dem Maße, indem sich Kitas von dieser Basisorientierung entfernen- und das tun sie in zunehmender Art und Weise! -, in dem Maße verlieren sie nicht nur ihr eigenständiges Profil, das mit Professionalität und Kompetenz ausgefüllt sein muss, sondern sie entfernen sich auch damit von jeglicher Grundlagenorientierung."


 

Sie möchten noch mehr über unseren Ansatz erfahren?

Rufen Sie uns gerne an unter +49 02404 6736073+49 02404 6736073 oder verwenden Sie unser Kontaktformular.

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